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Fix und fertig

Hallo,

Ich bin, wie der Titel schon vermuten lässt, fix und fertig. Ich hab heute zwar wirklich nicht viel gemacht, aber irgendwie zehrt irgendwas an meiner Energie.

Heute hab ich mich mit dem Thema "sich selbst was vormachen" beschäftigt. Mir ist aufgefallen, dass ich mich immer beschwere, wie anstrengend alles ist und dass ich gucken muss, wie ich meinen Tag organisiert bekomme, und nachdem ich mich beschwert habe, erwische ich mich, dass ich auf der Couch sitze und den Fernseher anmache. Was soll das? Ich weiß tatsächlich, dass ich wirklich genug zu tun hätte. Klar, es kommen mir auch die außerordentlichsten Ausreden in den Sinn, wenn es darum geht, Unangenehmes anzugehen.

Die Sache ist die: Ich habe so viele Baustellen in meinem Leben, dass ich gar keine Lust hab, auch nur eine davon anzugehen. 

Ich denke und denke und denke.. plane meinen gesamten Tag um im Endeffekt so viel geplant zu haben, dass ich davon völlig erledigt bin und nichts erledigt habe. Um konkret zu werden: Ich habe meinen kleinen Sohn, der hat oberste Priorität. Danach kommt eigentlich mein Studium, für das ich mehr tun müsste, als ich mir eingestehen will. Danach kommt der Haushalt, den mein Mann, der in Elternzeit ist, eigentlich übernimmt. Und danach erst kommt mein persönlicher Spaß. Ich bin leidensfähig  und beanspruche keine spaßige Zeit mit Freunden etc.

Was mache ich den ganzen Tag? Wenn ich mich nicht um mein Kind kümmere und er schläft, setze ich mich gewissenhaft an den Laptop und schaue nach, was ich noch unitechnisch erledigen sollte. Wenn ich mir dann alles angeguckt hab und merke, dass ich nicht alles komplett verstehe, sehe ich mich um, was denn noch im Haushalt zu tun ist. Ist das Vermeidungsstrategie? 

Ich versuche das noch herauszubekommen. Aber seltsam ist es doch, dass ich eigentlich im vollen Bewusstsein dessen, dass ich mich um die Ordnung in meinem Leben bemühen sollte, einfach in meine alten Gammel-Muster zurückfalle, obwohl es tatsächlich Wichtigeres gibt.

Fertig vom Nichtstun. Und das macht auch noch schlechte Laune.

Aus geht's langsam in Richtung Bett!

Geruhsame Nacht

 

Smeaut

9.11.13 20:51


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7.11.

Guten Abend miteinander!

Es ist 18:36 und ich liege schon im Bett. Warum? Es wird gezahnt und ich muss Schlaf nachholen bzw schon vorarbeiten. Mein Mann ist trainieren gegangen und ich widme mich ganz meinen Gedanken zu meiner jetzigen Lebenssituation.

Mir ist aufgefallen, dass man sich immer anders verhält, je nachdem mit wem man sich unterhält. Zum Beispiel gibt man sich den Verwandten stets selbstsicher, entspannt und zufrieden um ihre Sorgen einerseits zu zerschlagen und andererseits keinen weinerlichen Eindruck zu machen. Vielleicht ist es auch nur die Angst, dass die ältere Generation einen immernoch im Kindergarten sieht oder vor Augen hat, wie man vor sich hin pubertierte. Also gespieltes Erwachsensein.

Wenn ich mich mit Freunden unterhalte und auf die Frage "Wie läuft's denn bei euch?" etwas flapsig die Geschehnisse humorvoll herunterspiele, frage ich mich auch: Ist das, damit ich den jugendlichen Anschluss nicht verliere? Sie sehen mich jetzt als die, die schon "so weit" ist. Bekannte, die ich länger nicht gesehen habe, geben Sprüche wie: "Krass, dass du jetzt n Kind hast! Du gibst ja ganz schön Gas!" und das nervt mich. Ich war immer eine der Spaßkanonen und kann auch heute wenig ernste Themen mit meinen Freunden besprechen. Ich fühle mich einfach nicht richtig wohl, sie mit meinen Problemen zu "belästigen". Obwohl ich mir vorstellen kann, dass es sie nicht wirklich stört. 

 

Ist es denn so schwierig das eine mit dem anderen zu vereinbaren? Verändert man sich in der Zeit so sehr? Kann man nicht mehr cool sein und sein Kind lieben? Ist Liebe und Zuneigung uncool?

So kommt es mir manchmal vor. Denn wenn man es gewohnt ist, die Unnahbare, Coole zu spielen, dann ist es seltsam eine weiche, liebende Seite zu zeigen.

Soweit die etwas unsortierten Gedanken aus meinem Kopf.

Ich wünsche allen eine gute Nacht!!

7.11.13 18:45


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